
Nachrichten aus und über Kuba
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Solidarität statt Blumen
Foto: Frank Schumann
Berlin. Hans Modrow wollte nicht mit Blumen und Kränzen auf Kuba verabschiedet werden. Statt dessen verfügte der am 10. Februar verstorbene frühere DDR-Ministerpräsident, dass für die Grundschule »Tamara Bunke« gesammelt werden sollte. Zusammengekommen sind nun 24.075 Euro, die am Montag von Modrows Witwe Gabi Lindner und dem Leiter der Modrow-Stiftung, Torsten Hochmuth, in Form eines symbolischen Schecks an die kubanische Botschafterin Juana Martínez González und ihren Kollegen Orlando Ramos Blanco übergeben werden konnten. Modrow hatte die Schule in der Provinz Mayabeque vor Jahren besucht, deren schlechten baulichen Zustand erkannt und 2015 eine erste Unterstützungsmaßnahme initiierte. Botschafterin Martínez González dankte bewegt und wertete die Spende als Beweis für die ungebrochene Solidarität mit ihrem Volk. Hans Modrow werde in dieser Beziehung immer einen wesentlichen Platz haben. (jW)
Veröffentlichung |
Kommunikation und Aktion
junge Welt, 07.06.2023