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Die kubanische Brigade wird den Kampf gegen Covid-19 in Surinam unterstützen

Kubanische Mediziner in Surinam
Havanna, 25. März. Die kubanische Brigade aus Ärzten und Gesundheitspersonal, die am vergangenen Freitag in Surinam eingetroffen ist, wird nach Auskunft der Spezialistin für Hygiene und Epidemiologie Marianela Ortega in Kürze am Kampf gegen Covid-19 teilnehmen.

Kubanischer Arzt in Surinam Das Team, das Teil des Internationalen Kontingents von in Katastrophensituationen und schweren Epidemien spezialisierten Ärzten, der Brigade Henry Reeve, ist, besteht aus 51 Gesundheitsfachleuten aller Provinzen Kubas. 74 Prozent von ihnen sind Frauen und 28 von ihnen führten bereits Missionen der medizinischen Zusammenarbeit in verschiedenen Ländern durch.

Laut Dr. Ortega, Leiter der Kubanischen Medizinischen Brigade, die sich seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie in Surinam aufhält, beantragte er in Kuba ein Kontingent von Angehörigen der Gesundheitsberufe. "Die Ankunft dieses Teams hat großen Anklang gefunden und wurde positiv von der lokalen Presse aufgenommen", betonte er.

Die Kubanische Medizinische Brigade in Surinam besteht aus 120 Mitarbeitern, von denen 78 Ärzte sind sowie zwei Stomatologen und 40 Krankenschwestern. Mit den neuen Spezialisten der Karibikinsel, erweitert Kuba für dieses Land seine Unterstützung in Gesundheitsfragen.


Kubanische Mediziner in Surinam Die zuvor angekommenen Angehörigen der Gesundheitsberufe befinden sich im Landesinneren und in der Küstenzone. Vorrangig werden dadurch kompliziertere Einsatzgebiete und unterversorgte Bevölkerungsgruppen unterstützt, die dringend Gesundheitsdienste benötigen. Entsprechend groß ist die Gastfreundschaft der Gemeinden, berichtet der Leiter der Brigade.

"Wir können jetzt friedlich schlafen, weil wir hier einen kubanischen Arzt haben" und "Gott hat uns mit mit der Anwesenheit von kubanischen Ärzten gesegnet", stechen unter den Sätzen der Zuneigung und Dankbarkeit hervor, sagt der Spezialist.

Kuba entsandte auf Ersuchen mehrerer Regierungen Brigaden von Gesundheitsspezialisten vor kurzem an verschiedene von Covid-19 betroffene Nationen, darunter zusätzlich zu Surinam, Jamaika, Venezuela, Nicaragua und Italien, und in den nächsten Tagen soll eine weitere eine Brigade nach Dominica folgen.

Diese Teams tragen zur Bekämpfung der durch das neue Coronavirus verursachten Pandemie Sar-Cov2 bei, das mehr als 15.000 Menschen auf dem Planeten getötet hat.

In Surinam wurde der erste positive Fall am Freitag, den 13. März gemeldet Es gibt sechs Patienten mit dieser Erkrankung.

Kuba und Suriname bekräftigten im vergangenen Dezember das gemeinsame Interesse an einer Vertiefung der Beziehungen und der Zusammenarbeit im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag des Bestehens ihrer diplomatische Beziehungen.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit befinden sich außer den kubanischen Mitarbeitern des Gesundheitswesens in Surinam, eine Gruppe junger Menschen derzeit in Havanna um in Medizinberufen und Stomatologie ausgebildet zu werden.

Fotos: Prensa Latina
Quellen: Prensa Latina (PL), Radio Habana Cuba (RHC), 25.03.2020