Grußwort der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zum 25. Parteitag der Deutschen Kommunistischen Partei

Liebe Genossinnen und Genossen,

im Namen des Bundesvorstandes der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba wünsche ich diesem Parteitag einen guten Verlauf. Mögen die engagierten und lebhaften Debatten, die die Diskussionskultur der DKP prägen, immer wieder konstruktiv zu einem geeinten und entschlossenen Handeln führen.

Wenn ich persönlich eines gelernt habe, in meiner solidarischen Verbundenheit zu Cuba seit dem Jahr 1991, so ist dies die große Bedeutung der Unidad, der Einheit, des geeinten Kampfes in der Verteidigung der sozialistischen Errungenschaften in Cuba, wie auch um eine gerechtere und humanere Gesellschaft weltweit.

Die DKP stand gemeinsam mit unserer Freundschaftsgesellschaft stets aktiv an der Seite Cubas. Angesichts der sich rasant zuspitzenden Widersprüche in unserem eigenen Land gilt es, die hier notwendigen politischen Kämpfe auch weiterhin mit einer internationalistischen Haltung zu verbinden.

Die Gier des Kapitalismus in dem die US-Regierung nur die Speerspitze darstellt, greift Cuba und auch andere Länder, die sich diesem Diktat entziehen wollen, unablässig und mit allen Mitteln an. Der Stellvertreterkrieg, der von den NATO-Ländern in der Ukraine mit maßlosen Waffenlieferungen befeuert wird ist aktuell die bedrohlichste Ausprägung. Bei der Fülle an Herausforderungen, die sich für uns stellen, ist es so wichtig die richtigen Antworten zu finden und die Friedenspolitik genauso wie die Cubasolidarität mit den sozialen Kämpfen zu verbinden.

Die Lage in Cuba ist aktuell sehr schwierig. Zu der seit über 60 Jahren andauernde, ständig weiter verschärften Blockade der US-Regierung, der sich letztlich alle ihre Wirtschaftspartner beugen, kamen die Pandemie, die zwar durch enormen Einsatz und selbstentwickelte Impfstoffen besiegt werden konnte, aber die staatlichen Einnahmen durch den Tourismus zum Erliegen brachte. Verschiedene Unglücksfälle und der letzte Hurrikan um die Jahreswende vernichteten Treibstofflager, Anbauflächen und Ernten. Die cubanische Bevölkerung ist nach den beiden schwierigen letzten Jahren erschöpft und der Medienkrieg aus den USA findet dadurch manches offene Ohr, vor allem bei der Jugend.

Jede Geste der Solidarität, die die Insel erreicht hat und weiterhin erreichen wird, hilft nicht nur materiell durch die gesendeten Materialien und Spendengelder – es ist ein Zeichen, dass Cuba seinen Kampf nicht alleine führen muss, sondern auf Cubafreund:innen in aller Welt zählen kann.

Daher: Senden wir weiterhin Zeichen der Solidarität und Hoffnung nach Cuba! Die Existenz und Widerstandskraft Cubas ist auch für uns ein Zeichen, dass eine andere Gesellschaft möglich ist.

Also: Werbt für die Cuba Jugendkonferenz beim Festival der Jugend in diesem Jahr.

Anmeldungen zur 1.Mai Brigade sind noch bis Ende März, und zur Brigade José Martí schon jetzt möglich.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
Seite an Seite für die Solidarität mit Cuba!
Es lebe die internationale Solidarität!
Es lebe Cuba! Viva Cuba!


Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., 19.03.2023