Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

Solidarität mit Kuba


Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. wurde 1974 gegründet und ist damit die älteste Kuba-Solidaritätsorganisation in Deutschland, die auf vielfältige Weise mit Kuba solidarisch ist. Wir wenden uns an alle fortschrittlichen Menschen und Organisationen, die bereit und willens sind, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu fördern und auf eine dauerhafte Freundschaft hin zu festigen.

Netzwerk Cuba
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba ist Gründungsmitglied des Netzwerk Cuba Informationsbüro e.V., der Koordinationsstelle der Kuba-Solidaritätsorganisationen in Deutschland.



Unsere Arbeit


- Wir veranstalten Diskussionsabende, Filmvorführungen, Kundgebungen, kubanische Feiern und sind auf Stadtteil- und Straßenfesten mit Informationsständen präsent.
- Wir informieren durch unsere Publikationen CUBA LIBRE und Cuba kompakt regelmäßig über Kuba und Lateinamerika.
- Wir unterstützen Kuba durch konkrete Spendenprojekte.
- Wir setzen uns für die vollständige Aufhebung der Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade und für die Souveränität des sozialistischen Kubas ein.
- Wir ermöglichen Interessierten die Teilnahme an Brigaden und vermitteln Studienaufenthalte sowie Reisen nach Kuba.


Ein Blick in die Geschichte


Seit dem Sieg der Kubanischen Revolution 1959 und der darauf folgenden Landreform, der Alphabetisierungkampagne, der Verstaatlichung zentraler Industrien, Banken und Infrastruktureinrichtungen sowie dem Aufbau eines allgemeinen, kostenlosen Gesundheitssystems, sieht sich das sozialistische Kuba wirtschaftlichen, politischen, militärischen und auch terroristischen Angriffen ausgesetzt. Während die DDR nach dem Sieg der Revolution Kuba im Rahmen einer politischen und ökonomischen Zusammenarbeit solidarisch unterstützte, führten in der BRD die zahlreichen Formen der Solidaritätsarbeit im Jahr 1974 zur Gründung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba.

Von Beginn an ist ein Schwerpunkt der Freundschaftsgesellschaft, den diffamierenden und verfälschenden Medienberichten kontinuierlich entgegenzutreten, sowie Brigaden und Reisen nach Kuba zu organisieren um einen Einblick in die gesellschaftliche Realität des Landes zu ermöglichen.

Mit dem Wegfall der Sowjetunion und dem Ende der sozialistischen Staatengemeinschaft trat die materielle Solidarität ab 1990/91 verstärkt in den Vordergrund und verschiedene konkrete Solidaritätsprojekte in Kuba wurden durch Spenden- und Materialsammlungen unterstützt. Seit der wirtschaftlichen Erholung und den sich entwickelten internationalen ökonomischen und politischen Beziehungen Kubas, trat dann ab 2006 wieder die politische Solidarität in den Vordergrund. So bilden heute die Öffentlichkeitsarbeit gegen die andauernden Versuche der Destabilisierung, der Subversion, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die US-Besetzung des Marinestützpunktes in Guantánamo sowie das Eintreten für internationale Beziehungen auf gleicher Augenhöhe mit dem souveränen Kuba Schwerpunkte der Solidaritätsarbeit.

Kämpfen lohnt sich

Freiheit für die 5 - Basta Ya Ein wichtiger Schwerpunkt der Freundschaftsgesellschaft war die internationale Kampagne zur Freilassung der in den USA inhaftierten "Cuban Five" von ihrer Festnahme im September 1998 bis zu ihrer Freilassung im Dezember 2014. Die fünf Kubaner wurden in den USA wegen Spionage zu hohen Haftstrafen verurteilt, weil sie Informationen über geplante Terroranschläge gegen Kuba weitergaben und somit weitere Opfer terroristischer Aggression gegen Kuba verhinderten.


Strukturen


Die Freundschaftsgesellschaft besteht aus vielen regionalen bzw. örtlichen Gruppen. Sie bilden die Basis für alle Aktivitäten. Eine Mitarbeit ist natürlich auch für Nichtmitglieder möglich.
Neben den Aktivitäten der Gruppen tragen alle Mitglieder ob aktiv oder nicht durch ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden zur notwendigen finanziellen Basis der Freundschaftsgesellschaft bei. Die jährlich stattfindende Bundesdelegiertenkonferenz bietet die Möglichkeit des Austauschs zwischen den Gruppen, entscheidet über die Schwerpunkte der Solidaritätsarbeit und wählt einen Bundesvorstand. Aufgabe des Bundesvorstandes ist die Umsetzung der von der Bundesdelegiertenkonferenz gefassten Beschlüsse und die Durchführung bundesweiter Aktivitäten und Solidaritätsprojekte. Alle Mitglieder auch die Mitglieder des Bundesvorstandes arbeiten ehrenamtlich.
Die Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Köln ist für die notwendige Organisation und Verwaltung zuständig und beantwortet alle Fragen von Kuba-Interessierten.


Informationen


CUBA LIBRE

Cuba Libre Unsere Zeitschrift CUBA LIBRE erscheint viermal jährlich. CUBA LIBRE berichtet über kulturelle, wirtschaftliche und politische Aspekte Kubas und greift Schwerpunktthemen kubanischer Wirklichkeit auf, die in ihren Facetten beleuchtet werden. Sie vermittelt den Leserinnen und Lesern ein komplexes Bild der kubanischen Gesellschaft und ermöglicht es, auch die kubanische Perspektive der Verhältnisse zu erfahren. Jedes Mitglied erhält die CUBA LIBRE kostenlos. Auch Nicht-Mitglieder können sie abonnieren.

Cuba kompakt

Die monatliche Informationsschrift Cuba kompakt berichtet in kurzer Form über aktuelle Entwicklungen in Kuba aus kubanischen Quellen.

Granma Internacional

Die monatlich erscheinende kubanische Zeitung Granma Internacional enthält ausgewählte Beiträge der Granma Tagesausgaben, wichtige Reden von Führungsmitgliedern aus Partei und Regierung im Wortlaut sowie Hintergrundberichte über unterschiedlichste Themen aus Kuba und Lateinamerika.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Online

Online bieten die Homepage www.fgbrdkuba.de, sowie die Internetpräsenz auf Facebook, Twitter und mehrere regionalen Internetseiten aktuelle Informationen über Kuba, Hintergrundberichte, die Arbeit der Freundschaftsgesellschaft und die Aktivitäten der Kuba-Solidaritätsbewegung. Jeden Monat verschickt die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba zudem einen Newsletter mit Hinweisen auf aktuelle Veranstaltungen, Neuerscheinungen und Links zu Themenschwerpunkten.


Solidaritätsprojekte der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba


Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba unterstützt
verschiedene Projekte auf Kuba durch Spendensammlungen.
Erwähnt seien hier beispielhaft



- die Zusammenarbeit mit dem kubanischen Behindertenverband (ACLIFIM)
Die 1980 gegründete Gesellschaft für motorisch Behinderte hat ca. 49.000 Mitglieder. Ziel ist die Integration bzw. Re-Integration von Menschen mit physischen Behinderungen in die Gesellschaft. ACLIFIM setzt sich für die berufliche Ausbildung und für kulturelle und sportliche Entfaltungsmöglichkeiten motorisch behinderter Menschen ein. Seit einigen Jahren kämpft sie für die Beseitigung von nicht behindertenfreundlichen Barrieren in öffentlichen Gebäuden.
- das Krankenhaus Miguel Enríquez
Das Universitätskrankenhaus "Miguel Enríquez" umfasst ein Einzugsgebiet von ca. 500.000 Menschen. Es ist spezialisiert auf die Behandlung von mehrfach traumatisierten Patienten und ist das Provinzzentrum für die chirurgische Behandlung von HIV-Positiven und AIDS-Kranken. Außerdem besitzt es eine onkologische Abteilung, eine Abteilung zur Behandlung von schweren Verbrennungen, eine neurochirurgische Abteilung und eine Dialysestation.
- das Behindertenzentrum Gloria Cuadras de la Cruz
Das Spendenprojekt "Gloria Cuadras de la Cruz" ist Teil des nationalen Programms Kubas für die Betreuung und Förderung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Dieses Programm wurde Anfang 2001 begonnen und geht davon aus, dass Menschen mit geistiger Behinderung durch gezielte Förderung ihre Fähigkeiten erweitern und entsprechend ihren Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
- die kubanischen Ärztebrigaden im internationalen Einsatz
Die kubanische Ärztebrigade "Henry Reeves" wurde am 19. September 2005 gegründet und leistet mit einem Kontingent an Fachärzten und medizinischem Personal weltweit Hilfe in Katastrophengebieten. Die Freundschaftsgesellschaft unterstützt die Ärztebrigade seit dem verheerenden Erdbeben und dem darauf folgenden Choleraausbruch in Haiti im Jahr 2012.
- Hurrikanhilfe
Immer wieder wird Kuba von Hurrikans getroffen. Im November 2001 hat die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba nach dem Hurrikan "Michelle" das ständige Projekt "Hurrikanhilfe" ins Leben gerufen um Kuba bei der Behebung der materiellen Schäden zu unterstützen.

Unabhängig davon organisieren die regionalen Gruppen der FG oft eigene Spendenaktionen.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba



Cuba no está sola

Cuba ist nicht allein



Ein wichtiger Bestandteil der Förderung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Kuba ist das gegenseitige Kennenlernen.
- Darüber hinaus organisieren wir Solidaritätsbrigaden: Die aus der Bundesrepublik jährlich zusammengestellte Brigade trägt den Namen des kubanischen Dichters, Revolutionärs und Nationalhelden José Martí, der am 19. Mai 1895 im Kampf um die Unabhängigkeit Kubas fiel. Zusammen mit Menschen jeden Alters aus allen Ländern Europas lernen die TeilnehmerInnen sehr intensiv Menschen, Land und Leben in Kuba kennen.
- Die Freundschaftsgesellschaft lädt regelmäßig Gäste aus Kuba ein, die bundesweit zu verschiedenen Veranstaltungen zur Diskussion zur Verfügung stehen.
- Außerdem organisiert die Freundschaftsgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem NETZWERK CUBA Informationsbüro e.V. einen Kultur- und Wissenschaftsaustausch mit kubanischen Stellen.


Mitglied werden


Mitglied der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba können alle werden, die die Satzung der FG anerkennen. Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 7,00 , ermäßigt 3,00 . Im Mitgliedsbeitrag ist der Bezug der Zeitschrift CUBA LIBRE enthalten.


Spendenkonto


Spenden bitte unter dem jeweiligen Stichwort
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
IBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00, BIC: BFSWDE33XXX
Abzugsfähige Spendenquittungen sind über unsere Geschäftsstelle erhältlich.

online:

Spenden

Kontakt


Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
Maybachstr. 159, 50670 Köln
Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080 email: info@fgbrdkuba.de



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