Buchmesse Havanna 2012 ein Fest der Kultur

Ein Bericht über die Buchmesse in Havanna kommt schwerlich ohne Superlative aus. Das gilt auch für die diesjährige Feria de Libro.

Mehr als 260 Schriftsteller, Künstler und Intellektuelle aus 41 Ländern waren zu Gast.

840 Neuerscheinungen und mehr als 4,5 Millionen Bücher umfasst die stolze Bilanz in diesem Jahr.

Mit über 400 000 Besuchern ist sie sicherlich die größte Buchmesse in Lateinamerika. Und wahrscheinlich ist sie die mit dem höchsten Kinderanteil unter den Besuchern. Denn sie ist ein riesen Kulturfest, das auch die Kurzen nicht zu kurz kommen lässt.

Ehrengastländer waren in diesem Jahr die karibischen Staaten. Eindrucksvoll schilderte die jamaikanische Kulturministerin Lissa Hanna in ihrer Rede bei der Eröffnung die gemeinsamen historischen Bindungen der Karibikstaaten. Sie lobte das Beispiel Kubas und das Engagement der Regierung zur Förderung der Kultur.

Die Buchmesse ist Teil dieser Kultur, denn sie zielt nicht auf Verkaufszahlen und Profit. Hier genießt ein lesefreudiges und lesekundiges Volk mit seinen Gästen das neue Lesefutter, den intellektuellen Austausch und wirft auch einen Blick auf benachbarte Medien wie CDs und Film usw. Das macht die Messe zu einem kulturellen aber auch politischem Ereignis, das nicht mit den sterilen Verkaufsveranstaltungen in Frankfurt oder Leipzig zu vergleichen ist.

Fotogalerie: XXI. Internationale Buchmesse Havanna 2012

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CUBA LIBRE 2-2012