"Freiheit für die Fünf"

Ricardo Alarcón startet internationale Kampagne

Der cubanische Parlamentspräsident startet in Venezuela vor dem Lateinamerikanischen Parlament (Parlatino) mit über 100 internationalen Delegierten eine Kampagne für die Freiheit der zu Unrecht inhaftierten fünf Kämpfer gegen den Terrorismus, die seit 10 Jahren von den USA eingekerkert werden.

Alarcóns Rede zu Terrorismus, Imperialismus und die internationale rechtsgerichtete Bewegung, sollte eines der zentralen Themen der Debatte sein. Der Gipfel fand unter Beteiligung von sozialen, wissenschaftlichen, parlamentarischen und politischen Bewegungen vom 24.-27. September statt.

Die Forderung an die USA nach Freilassung von Gerardo Hernández, Ramón Labanino, Fernando González, Antonio Guerrero und René González wurde von den Delegierten des Parlatino mit Entschiedenheit unterstützt.

Venezolanische Universität verleiht Ehrendoktorwürde an die fünf Cubaner

An Venezuelas Nationaler Universität Francisco de Miranda (UNEFM)) hat am 23.9.08 der Rektor der Universität José Yancarlos Yépez die Ehrendoktorwürde an die in den USA wieder jedes Rechtsempfinden seit 10 Jahren eingesperrten fün cubanischen Männer verliehen René González, Antonio Guerrero, Gerardo Hernández, Ramon Labanino und Fernando González.

Sie sind wahre Beispiele für Standhaftigkeit, Würde, Widerstand, Mut und Liebe zu ihrem Heimatland so beschrieb Yancarlos die Geehrten in seiner Laudatio. Außerdem betonte er, dass die Verleihung ganz im Sinne der Ideen von Francisco de Miranda, der ein Verteidiger der Freiheit gewesen war. Andererseits ist es ein demonstrativer Akt der Ablehnung der Position der US-Regierung, die diese fünf Ehrenmänner immer noch in Gefängnissen festhält.

Solidarität mit Cuba Cuba Meeting in Haarlem

Cubas Erster Vizepräsident, Machado Ventura, nahm an einem Solidaritätsmeeting mit Cuba in der Intercession Kirche in Haarlem, New York City teil. Er empfing dabei, zusammen mit weiteren Vertretern bei der UN Generalversammlung viele Ausdrücke der Solidarität mit seinem Land von den rund 500 anwesenden.

Organisiert wurde die Versammlung von Unterstützergruppen für die Freiheit der Fünf.

Unter den Teilnehmern war auch Reverend Lucius Walker, führendes Mitglied der Pastors fpr Peace, der Verteidigungsanwalt für die Fünf, Leonard Weinglass und mehr bekannte Persönlichkeiten.

Machado Ventura dankte allen Teilnehmenden für diesen Akt der Solidarität und überbrachte Grüße des cubanischen Revolutionsührers Fidel Castro und des Präsidenten Raúl Castro.

US-Touristen erhalten Informationen über die Cuban Five

Informationsblätter in englischer Sprache über den Fall der fünf in den USA eingekerkerten Cubaner werden in Brasilien verteilt. Dies ist eine Aktion der Cubasolidaritätsbewegung Brasiliens, um die öffentliche Meinung in den USA zu erreichen.

Unter der Überschrift "Können Sie eingesperrt werden, weil Sie gegen den Terrorismus sind? Ja sobald Sie gegen den Terrorismus in Miami sind."

Diese Blätter zirkulieren in Brasilien vor allem in Rio de Janeiro, den Stränden und Hotels von Copacabana und in den angrenzenden touristischen Bereichen. Sie sollen an die US Bürger, die die Stadt besuchen, übergeben werden.

Auch in Salvador de Bahia wurden die Infos von CubafreundInnen bereits verteilt: Am Ausgang des Flughafens, von dem aus US Touristen in ihr Land zurück fliegen. Dies berichtet das Brasilianisch-Cubanische Freundschaftshaus.

Das Dokument erläutert den Fall von Ramón Labanino, Fernando González, Antonio Guerrero, René González und Gerardo Hernández, die ohne das geringste belastende Material gegen sie, vor zehn Jahren zu hohen Strafen verurteilt wurden.

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Quelle: AIN

CUBA LIBRE 4-2008