Spendenkampagne nach Hurrikan Irma:
150.000 € in 1 ½ Monaten

150.000 € sind in 1 ½ Monaten zusammengekommen: Etwa 140.000 als Spenden auf unserem Konto und rd. 10.000 € wird die Freundschaftsgesellschaft aus ihren eigenen Mittel hinzufügen. Etwa noch einmal der gleiche Betrag ist beim Netzwerk Cuba eingegangen, rd. 50.000 bei anderen Solidaritätsgruppen in der Bundesrepublik. Das ist schon eine stolze Summe!

Dagegen stehen158.589 durch "Irma" beschädigte Wohnungen, davon sind 14.657 völlig zerstört. 23.560 Dächer wurden vollkommen abgedeckt und 103.691 Häuser weisen Schäden an den Dächern auf. Die Schäden sind riesig und 350.000 € wirken da wie ein paar Tropfen auf den heißen Stein*.

"Sofort, nachdem dieser Hurrikan vorüber war, begannen verschiedene Spenden einzutreffen, u.a. von Regierungen, Freundschaftsgesellschaften, Unternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen und religiösen Einrichtungen. Diese Bezeugungen der Solidarität, für die wir uns im Namen des kubanischen Volkes und der kubanischen Regierung bedanken, ergänzen die Anstrengungen unseres Landes, die Schäden wieder auszugleichen …" (Aus dem Bericht des Nationalen Verteidigungsrates).

Sicher, die Hauptlast der entstandenen Schäden haben die KubanerInnen selbst zu tragen. Aber durch unsere Solidarität helfen wir zweifach: Natürlich konkret mit unseren Überweisungen. Und dann noch einmal dadurch, dass die KubanerInnen wissen, dass sie nicht allein sind!

Vor rd. 15 Jahren nahm ich am 2. Weltkongress der Solidarität in Havanna teil. Nie werde ich vergessen, wie dort ein junger Mann aus Bangladesh berichtete, dass er und seine Freunde durch die Slums ihrer Vorstädte gezogen sind und dort Spenden für Kuba gesammelt haben. Und den Betrag von umgerechnet rd. 100 DM haben sie nach Kuba überwiesen. Ich kann mich noch erinnern, dass mir die Tränen in den Augen gestanden haben.

350.000 € aus einem Land wie dem unseren sind nicht allzu viel. Trotzdem zeigen genau diese 350.000 € auf, wie Kuba – und damit seine Stellung in dieser Welt – in unseren Köpfen verankert ist: Nicht allzu viel – bei Managereinkünften um mehr als das 10-fache; eine Riesensumme - bei den Möglichkeiten der Soliorganisationen und der Spender, die teilweise wirklich nur 5 € überwiesen haben, weil sie mehr nicht entbehren können.

Ja, die KubanerInnen haben sich bei uns bedankt; wir geben den Dank an alle diejenigen weiter, die solidarisch an der Seite Kubas gestanden haben und stehen.

* Alle Angaben aus Granma International. Ausgabe Okt. 2017

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Gunnar Siebecke
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, 25. Oktober 2017


Spenden erbitten wir mit dem Stichwort "Hurrikanhilfe" auf unser Konto:
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
IBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00, BIC: BFSWDE33XXX
Maybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120, Fax 0221-6060080.

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Hurrikan "Irma" triff Kuba

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(16.11.2017)

Viele kleine und mehrere größere Spenden tragen zu diesem Erfolg bei. Gerade auch die Vielzahl der kleineren Spenden bestätigt zum ersten Zwischenstand der Kampagne: „Jeder Euro zählt“ !
Nach den Verwüstungen die Hurrikan Irma auf Kuba angerichtet hat, ist es diese Solidarität, die Kuba helfen wird, die Auswirkungen dieser Katastrophe zu mildern.
Trotz der Wirtschafts- Handels und Finanzblockade ist Kuba Vorbild, wenn es darum geht, den Satz Che Guevaras "Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker" Realität werden zu lassen. Geben wir Kuba einen Teil der Solidarität zurück, die Kuba international mit seiner medizinischen Hilfe und seinen Bildungsprogrammen in vielen armen Ländern der Welt leistet.

Spendenaufruf: Kuba braucht unsere Hilfe